Dienstag, 17. Februar 2009

Emma




















Seit 11 Tagen ist sie nun schon bei uns. Unsere kleine Emma.
Am zweiten Tag konnte ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie war. Es ist so normal, dass sie da ist. Und andererseits kann ich heute immer noch nicht glauben, dass ich jetzt Mami bin. Ein seltsames Gefühl. Ich schwebe noch immer irgendwoe zwischen Schwangerschaft, Geburt und Mutterglück. Meine Füße haben den Boden noch nicht erreicht.
Sorgen bei jedem Pups, der quersitzt. Sehnsucht nach zu Hause und die Angst oder vielleicht sogar das stille Wissen darum, dass es nicht wieder wird wie zuvor. Nicht schlechter, nicht besser, nur anders. Aber ich mochte es, wie es war und ich tu mich so schwer mit Veränderungen. Die Ungewissheit, wie es wird. Ungeduld, wann sich alles einspielt. Und dann aber dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn ich die Kleine betrachte. Im Schlaf oder wenn sie mit wachen Augen die Gegend erkundet. Ich platze vor Glück, wenn sie den kleinen Finger von sich spreizt, die Lippen zu einem Schmollmund werden, der Mund zu einem Lächeln zusammenzuckt, sie ihren Pupsblick aufsetzt, ihre Arme zu einer Dirigentenbewegung hochschnellen...
Ich platze vor Glück, dass sie da ist.

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