
Ein Jahr älter liege ich nun schon seit zwei Tagen krank im Bett und auf dem Sofa.
Trinke fleißig Tee, und zwar nur die leckeren Sorten wie "Erkältungstee", "Kamille" und "Lindenblütentee", als Entschädigung mit gaaaanz viel Honig.
Heute klettere ich langsam den Berg der Genesung hinauf. Das Fieber ist gesunken, mein Gehirn findet viel öfter seinen festen Platz und prallt nicht auf der Suche danach ständig an meine Kopfwand. Einzig und allein meine Halsschmerzen halten sich und ich bekomme langsam Angst, dass ich das äußerst fiese und echt eklige Hausmittelchen benutzen muss, dessen Bezeichnung ich nur sehr ungerne ausschreibe. Zutaten sind auf jeden Fall Wasser und Salz. Und mehr nicht.
Wenigstens komme ich auf diese Art und Weise mal wieder zu einem Eintrag. Sie werden rar, meine niedergeschriebenen Gedanken.
Das liegt wohl daran, dass ich mein Zeitmanagement noch nicht ganz auf die Reihe kriege, seitdem ich mich Mami nennen darf.
Ständig müssen Prioritäten gesetzt werden für die sehr knappe "Kreativzeit". Basteln für den Weihnachtsmann, Wohnung gestalten, zeichnen, Geschenke verpacken oder nähen? Wo bleibt da die Zeit fürs Lesen, Schreiben, Abschalten? Und im Hinterkopf summen dann auch noch die Zeitraubteufel Scriptie und Schilderen herum.
Dabei bleibt mein Blog so oft auf der Strecke und das finde ich wirklich sehr schade. Ich habe schon so oft ein Tagebuch angefangen. Und jedes Mal nach etwa fünf Einträgen habe ich die Lust verloren und zwei Jahre später, wenn die Lust wieder auftauchte, da wollte ich dann lieber ein neues Buch anfangen. Dem Bloggen bin ich nun schon lange treu und das soll auch so bleiben.
Vielleicht bald, aber spätestens nach der Weihnachtszeit, werde ich wohl einen Prioritätenpunkt in bloggen umwandeln.
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