Dienstag, 26. Januar 2010

Allwetterzoo=Schneewetterzoo

Minus 13 Grad. Was soll man da schon anderes machen, als in den Zoo zu gehen? Schon seit Längerem will ich mal wieder Tieregucken und der blaue Himmel mit seinen gelben Sonnenstrahlen hat mich heute endlich in den Zoo gelockt. Ich kann es nur jedem empfehlen. Man ist so gut wie alleine mit den Tieren. Es bleibt genug Zeit für private Gespräche, Familenanekdoten und eindringliche Blicke. Kein Kämpfen um die beste Sicht. Und auch keine faulen Tiere, die im Schatten rumliegen. Im Winter wird einem im Zoo richtig was geboten. Es ist wie eine Privataudienz, du bekommst die volle Aufmerksamkeit und auch das ganze Entertainmentrepertoire. Da waren Rudi und seine Gang, die uns eine Flugshow vom feinsten dargeboten haben. Der Gorillachef und sein Kumpel, der Schimpansenuropa, die sehr nett, aber auch sehr draufgängerisch waren. Sie wollten gerne noch dirketeren Kontakt zu uns, gerne mit uns an einem Tisch sitzen und nicht durch eine blöde Glasscheibe getrennt sein. Ist ja auch viel intimer. Doch mit ihren Versuchen, diese lästige Glasscheibe wegzutreten, mit Anlauf, im Sprung, aus dem Stand heraus, haben sie mir ein wenig Angst eingejagt ("Ist das etwa ein Riss?"). Unser Besuch viel etwas kürzer aus, als geplant. Dann waren da noch die Kegelrobben, die uns bei ihrem Training haben zuschauen lassen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass ich hier in meinem Blog erwähne, was für talentierte und wunderhübsche, ganz entgegen den Vorurteilen sehr schlanke Tiere sie doch sind. Die Braunbären haben wir zum Mittagessen getroffen und der Klausi hat mit meiner Emma geflirtet. Tze. Die Elefanten haben uns in eine sehr unangenehme Situation gebracht, indem sie vor uns ihren Familienzwist breitgetreten haben. Und die Geparden haben eine Modenschau für uns veranstaltet. Es war wirklich super!

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