Draussen strahlt die Herbstsonne. Vor der hellblauen Kulisse des Himmels führen die bunten Blätter ein farbenfrohes Theaterspiel auf. Ich möchte durch das Laub schlurfen. Die frische Herbstluft einatmen. Mich von der Sonne wärmen lassen, während die leichte Brise mir durchs Gesicht weht.
Stattdessen sitze ich am Fenster und schaue sehnsüchtig hinaus. Ich erhasche ein paar Sonnenstrahlen und wenigstens das warme Gefühl auf der Haut ist mir gegönnt.
Mir fehlt ein sonniges Plätzchen für eine Liege im Freien.
Herbstliche Waldspaziergänge sind erst einmal in weiter Ferne.
Ich möchte schreien, die Zeit zurückdrehen, mein Bein einfach wieder zurechtrücken. Jetzt muss auch ich, die große Predigerin des "Alles hat einen Sinn"- Glaubens, mal durch meine "Religion" und einfach an den Sinn glauben, der mein Gehvermögen auf unbestimmte Zeit eingeschränkt hat.
Jemand hat mir wohl einen goldenen Hundehaufen vor die Tür gelegt...
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