Mittwoch, 20. Oktober 2010

Pasta e basta




















Seit ich dieses wundervolle Buch La nonna La Cucina La vita besitze
möchte ich Nudeln selbst herstellen. Gestern endlich konnte ich mich überwinden. So groß war die Angst, dass sich all die Mühe nicht lohnt. Dass die Supermarktvariante keinen Deut schlechter ist, als die mühsam hergestellte Hausmachervariante. So lange ich es nicht getestet hatte, konnte ich mich noch in dem Glauben lassen, dass selbstgemachte Pasta eine Offenbarung sind. Sobald ich sie einmal gemacht habe, weiß ich, ob das stimmt oder ein Irrglaube ist.
Seit gestern Abend weiß ich es und mein Herz hüpft auch heute noch bei dem Gedanken daran, was für wunderbar kö
stliche Nudeln ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe. In jede einzelne Teigbahn habe ich mich verliebt. Was für ein großartiges Gefühl es einem vermitteln kann, wenn man etwas Langgehegtes endlich ausprobiert - und dann auch noch Erflog hat.

Aus Versehen habe ich etwas zu viel Pasta gemacht. Glücklicherweise. Getrocknet halten sie sich bis zu 2 Monate. Bei mir vorraussichtlich nur bis zum Wochenende, an dem ich meine Mama mit dem göttlichen Geschmack meiner Pasta verzaubern werde.



Pasta für 4 Personen















500g Mehl auf eine Arbeitsfläche geben. In eine Mulde 4 Eier und etwas Salz geben. Kräftig kneten bis ein fester Teig entsteht. Diesen für 30 Minuten in ein feuchtes Tuch wickeln und ruhen lassen. Dann so oft durch die Nudelmaschine drehen, bis die gewünschte Dicke erreicht wurde und der Teig einheitlich aussieht.
Klebt der Teig zu sehr, etwas Mehl dazu geben. Ist er zu fest, etwas Wasser zufügen.

So easy, ehrlich wahr!

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